DANKE an meine LESER!

Autoren-News
Die Zeiten sind vorbei ... 
Wie gut, dass sich die Diskussionen über Selfpublisher immer mehr beruhigen. So schlugen die Wellen doch viele Jahre sehr hoch, dass sich "nur schlechte Autoren" darunter befinden, die kein Verlag haben wollte. Viele SP-Autoren entschuldigten sich bei Lesungen dafür und schämten sich, es mitzuteilen. Wer sich selbst verlegt, kann nicht gut sein. 
Ich verfolge die Szene nun schon fast 25 Jahre lang und habe den Wandel mitbekommen. Startete 1996 mit einem Eigenverlag (Schreiner-Verlag) und wurde verlacht. Kürzlich las ich in einer großen Literaturzeitschrift, dass sich viele Selfpublisher mittlerweile auf ein so hohes Niveau begeben haben, dass sie problemlos mit den Verlagen mithalten können. Die Zeit, sich "dafür zu schämen" ist also vorbei, wobei ich mich noch nie dafür geschämt habe und sicherlich auch viele andere nicht. Im Gegenteil, ich war immer stolz, alles alleine geschafft zu haben, wenn auch nicht immer ganz fehlerfrei, aber wer schafft das schon? Als Selfpublisher vereint man viele Berufe: Den Autor, das Lektorat, den Layouter, den Werbemanager, den Geschäftsmann, den Buchhalter und die Kunden- und Lieferbetreuung. Das setzt ein großes Engagement voraus. 
Inzwischen werden immer mehr Selfpublisher in Fernsehsendungen eingeladen und sogar ihre Geschichten verfilmt. 
Mein Wunsch wäre es, dass sich Verlage, Buchhandlungen und SPs vereinen und endlich miteinander arbeiten. Ich kämpfe schon so lange darum, habe viele Buchhandlungen angeschrieben, wie sie SP-Bücher bestellen können, und hoffe, dass die öffentliche Gleichstellung, die ihr lieben Leser veranlasst habt, endlich dazu führt, dass der Krieg zwischen den Formen der Veröffentlichungen stoppt und das Miteinander anstatt Gegeneinander siegt! Auch ich lese inzwischen ein gutes Gemisch aus Verlagsautoren und Selfpublisher. Beides gefällt mir! 

Ein Hoch auf euch Leser!!


So begann es ... 1995 schrieb ich mein erstes Buch und verlegte es 1996 in einem Eigenverlag, nachdem mir über 20 Verlage eine Absage erteilt hatten.


 

"Der Mann aus Kansas" nennt sich heute "Die Scheune" und erzählt die Geschichte von Dane Gelton. Damals teilten mir die Verlage mit, dass ich eine komplett unfähige Autorin sei und meine Themen nicht gelesen werden. Mein Frust war groß und ich erlitt danach eine Schreibblockade. Bis 2004. Dann schrieb ich den 3. Teil der Gelton-Trilogie "Vielleicht gab es keine Schuld", was auf der Leipziger Buchmesse 2012 ein riesen Erfolg wurde...